so. heute war es soweit, ich habe einmal alle höhenmeter der landesgartenschau überwunden. laut prospekt sind das 343 stufen auf der himmelstreppe mit dem turm (den ich zwar nicht mehr hoch musste, mir dann aber doch mal angesehen habe, wenn ich schon mal ganz oben war), dazu kommen noch mal 110 stufen bis zum beginn der himmelstreppe.
man muss sich das mal vorstellen. während des kompletten wegs nach oben führt im zickzack ein weg ohne stufen neben der treppe her. ich wurde angerufen, dass jemand da an dem weg hingefallen sei. und wo war die patientin natürlich? ganz oben. wahnsinn. mit unserem rucksack ist das schon ne qual, aber der patientin geht gut und der ausblick entschädigt doch ein bißchen ^^
morgen ist der vorerst letzte tag sanwache hier für mich. ich hoffe, dass ich da nicht schon wieder soviel laufen muss.
12
2010
landesgartenschau tag 8
04
2010
landesgartenschau
tag drei von mindestens elf tagen sanwache. vielleicht auch noch mehr, dann wird der laptop wahrscheinlich größer. hier kriegt man ne aufwandsentschädigung, an der man sicherlich nicht reich wird und von der man auch keine familie ernähren kann, aber mit elf tagen sanwache reichts schon für meinen neuen laptop.
schön ist natürlich, dass man hier so quasi gar nix zu tun hat. und jetzt, wo ich meinen umts-stick mal wieder aufgeladen habe, kann ich mich hier richtig schön um ganz viele kleinigkeiten kümmern, die ewig lange liegen geblieben sind in der vergangenen lernzeit.
heute kümmere ich mich vor allem mal um das nächste halbjahr bei den traumjägern. ich darf nächstes jahr city beside meistern. city beside ist eine mischung aus supernatural und welt der dunkelheit (wem das was sagt), ich freu mich schon richtig drauf. die ersten fünf abenteuer für die kampagne habe ich fertig, bei den restlichen existieren schon ideen, aber noch keine fertigen konzepte. vielleicht poste ich ja mal was hier, wenn ich es fertig habe. ich habe auch schon ne idee wegen spoiler…
29
2009
gift oder medikament
„dosis sola venenum facit“ (dt.: allein die menge macht das gift)
– paracelsus (1493-1541)
beispiel: alraune (mandragora officinarum)
gift:
die pflanze enthält hyoscyamin, scopolamin und atropin.
die früchte enthalten das gift.
die typischen vergiftungserscheinungen sind starke pupillenerweiterung (glanzaugen), fehlendes erbrechen, gerötete, trockene und heiße Haut sowie pulsbeschleunigung.
bei starker vergiftung erfolgt bewußtlosigkeit und narkoseähnlicher schlaf.
durch atemlähmung kann es zum tod des patienten kommen.
medikament:
die alraune findet in der homöopathie anwendung bei depressiven zuständen, bei gewissen magen- und leberstörungen sowie bei entzündeten gelenken und ischias.
ps: entnommen “botanikus.de“
24
2006
rettungswachenpraktikum dritter tag
dritter tag ist auch schon vorbei. zuerst sah der tag sehr langweilig aus. bis zwölf keine fahrten. dann als die ersten rettungsdienstler grade ihr mittagessen aufgewärmt hatte, kam der gong für eine rettungswagenfahrt mit sonderrechten. der einsatz ging verhältnismäßig schnell. wieder in der wache, war das essen kalt und fünf minuten später ging dann auch direkt der nächste alarm los. auch der dritte alarm erreicht uns, als wir grade erst wieder in der wache waren.
danach ists ruhig geblieben. mit dem tag war ich als praktikant zufrieden.
23
2006
rettungswachenpraktikum zweiter tag
so. heute war mein zweiter tag. das war ein sehr, sehr langweiliger ruhiger tag. wir hatten nur drei fahrten. davon eine mit dem rettungswagen und zwei krankenwagenfahrten. also eher ein tag zum streichen. bin aber trotzdem müde.
22
2006
rettungswachenpraktikum erster tag
ich hatte heute meinen ersten tag vom rettungswachenpraktikum. das ganze findet für mich bei der feuerwehr iserlohn statt.
mein erster einsatz war ein fehlalarm. die frau, wo wir hin sollten, wusste nichts von einer stark blutenden wunde, als wir sie fragten.
der zweite einsatz war ein schulkind mit einer gebrochenen elle. trotz der schmerzen hat das kind gut durchgehalten und konnte sich am ende der fahrt sogar zwischen tränen mit mir unterhalten.
der dritte einsatz war ein krampfanfall. als wir ankamen, erzählte uns der freund des krampfenden schon, dass der patient diverse drogen nehme. wir haben ihm ein beruhigungsmittel gegeben und ihn dann ins krankenhaus gebracht. der war so alt wie ich und nimmt schon seit über zwei jahren auch harte drogen.
zum vierten einsatz wurden wir gerufen, weil ein mann einen verdacht auf einen schlaganfall bei seiner mutter gemeldet hatte. dort angekommen haben wir ein frau vorgefunden, die keinen schlaganfall hatte, aber in einem schlechten zustand war. sie litt unter schmerzen im bauch und im rücken, hatte eiskalte finger (schlechte durchblutung) und war leicht zyanotisch (sauerstoffunterversorgt, erkennbar an blauen lippen und einem blauen nagelbett) wir haben sie in ein krankenhaus in die intensivstation gefahren, da der arzt vermutet hat, dass irgendwas im unterbauch nicht stimme. gerade bei “bauch-sachen” sind die diagnostischen möglichkeiten eher begrenzt.
war also ein interessanter erster tag. die leute sind sehr nett und ich glaube, das werden zwei sehr schöne wochen.