Jun
04
2010
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aufschieben = angst ?

ich hasse es. manchmal habe ich einfach schiss vor schwierigen situationen oder sehr unangenehmen gesprächen. meist sind die gespräche gar nicht so schlimm, aber trotzdem habe ich da ein ganz ganz komisches gefühl im bauch und könnte mich wahrscheinlich auf kommando übergeben.
und dann kommt das eigentlich problem. dann schiebe ich solche sachen manchmal vor mir her. und zwar so lange, bis der ausweg aus der situation doch echt klein wird. ich bin zwar dabei das zu ändern, aber manchmal passiert es mir eben doch noch und da muss ich mich zwingen, auch wenn es schwierig ist.
heute hatte ich so ein unangenehmes gespräch. ich habe damit viel zu lange gewartet und das ungute gefühl wurde auch immer stärker. ein kleiner, aber böser teufelskreis.
um so schöner ist es, wenn man dann das gespräch beginnt und alles viel besser läuft, als man dachte. meine gesprächspartnerin fragte auch noch extra, warum ich so lange gewartet habe und ich habe es ihr ganz ehrlich erzählt und im endeffekt habe ich mir bauchschmerzen bereitet, wo keine hätten sein sollen. frau k. hat mich noch aufgebaut und jetzt gehts mir doch besser. das sind einfach blöde situationen, die ich in zukunft besser angehen muss.
und weil ich das tun muss, regel ich jetzt direkt mal noch zwei unangenehme gespräche. weil ich das muss!

Written by Martin in: dislike,feelings | Schlagwörter:, ,
Jun
16
2009
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unglücklich

so ein schlamassel.
ich hasse es absolut, wenn ich zu irgendeinem zeitpunkt etwas gerne machen möchte (nehmen wir mal das kommende wochenende zum beispiel) und es etwas gibt, was in den gleichen zeitraum fällt, aber eine viel höhere priorität hat (sagen wir mal krankheit in der familie for example).
holen wir mal ein bißchen aus. mein vater ist schwer krank. nach mehreren brüchen in der wirbelsäule, einer entfernung der milz, der bauchspeicheldrüse (bedeutet auch, dass man diabetiker wird), eines teil des magens, und eines teil des darms könnte es ihm besser gehen. er ist schmerzpatient und kriegt viele schmerzmittel, die dann natürlich als nebenwirkung müdigkeit und verstopfungen (das dürfte bei ihm nicht so das problem sein, da ne menge darmtrakt fehlt, der eigentlich für eine verdickung des stuhls nötig ist) bewirken.
meine mutter ist eigentlich fit. geht zwei bis drei mal pro woche ins fitnesstudio, ernährt sich bewußt und gesund und ist auch sonst ganz fit.
die beiden waren im urlaub. mein papa hat sich erneut einen oder mehrere wirbel gebrochen, beim hochheben eines schweren gegenstands. ist nicht gut. man kann damit erst mal ein paar tage rumlaufen, aber im endeffekt muss man doch ins krankenhaus und sollte danach ein paar tage ruhig bleiben (war zu mindestens beim letzten mal so). ist soweit traurig, aber leider nichts ganz so neues.
neu ist, dass sich meine mama auch verletzt hat. die ist irgendwo runter gesprungen (etwa 1m) und ist danach mit dem knie an irgendwas geknallt. (ist ein bißchen schwammig, aber ich kann es nicht so richtig wiedergeben).
das problem ist, dass sie jetzt eine kniespiegelung braucht und dass man danach eigentlich auch erstmal nicht laufen kann oder zu mindestens kein autofahren.
jetzt kommt der zeitfaktor ins spiel. die op meines vaters ist am freitag (!ein tag vor dem wochenende), die athroskopie meiner mutter ist wann? auch ein tag vorm wochenende. auch am freitag.
jetzt bin ich für das wochenende für ein larp verplant (ihr wißt schon, dass mit den lustigen gummischwertern und der netten verkleidung im wald). ich habe da eine wichtige rolle als sanitäter und eine (afaik) wichtige rolle intime. vor allem ist es eine rolle, auf die ich mich freue.
meine eltern sind am wochenende wahrscheinlich vollkommen instabil. volkommen!!!
wenn ich meinen bruder nicht erreiche, muss ich nach hause, weil familie leider nun mal vorgeht, aber ich will zum larp. meinen bruder habe ich noch nicht erreicht.
versteht ihr jetzt mein dilemma? und so sitze ich hier, bin unglücklich über das wochenende und die gesundheit meiner family. so ein mist!

Written by Martin in: dislike,feelings | Schlagwörter:, ,
Feb
26
2009
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autofahren

autofahren macht einfach keinen spaß mehr. nicht nur die benzinpreise, sondern auch diese geballte idiotie macht jeglichen fahrspaß total zunichte. grauenhaft!

Written by Martin in: feelings,just | Schlagwörter:
Sep
20
2007
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over the hills and far away…

wäre ich jetzt gerne. ganz weit weg!

Written by Martin in: feelings |
Aug
02
2007
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verdammt harte situation. ganz beschissen zugleich

ein riesenwulst aus gefühlen und empfindungen…
ich weiß nicht, wie man veränderungen erreicht, ohne dabei irgendwem irgendwie irgendwann auf die füße zu treten. es gibt grenzen, die man nicht übertreten will, die da sind, weil sie gut sind, die aber jetzt so viel verhindern.
m. liest grade ein buch, in dem eine frau selbstmord begehen will und allen bekannten einen ehrlichen brief schreibt. der suizid bleibt allerdings ein versuch und die neue situation dürfte sehr offen und ehrlich sein. ich weiß es nicht, aber ich vermute mal, das buch hat ein happy-end. manchmal wünsche ich mir, ich würde auch allen einen brief schreiben, dann ins ausland abhauen, dort für zehn jahre warten, damit etwas gras über die sache gewachsen ist und alle drüber nachgedacht haben und dann kehre ich wieder zurück mache da weiter, wo ich jetzt bin, alle haben den brief bekommen, keiner ärgert sich da mehr drüber und alle sind etwas bessere menschen geworden.
leider geht das in der relität nicht so einfach. wenn man versucht etwas zu erklären oder den knoten gar zu zerschlagen, ist das für viele ein schlag ins gesicht. und ja, vielleicht ist einiges nicht richtig angekommen, vielleicht bastelt sich auch jeder seine eigene welt zurecht, aber ich weiß einfach nicht, wie man etwas verändern will, ohne kritik als kritik zu verstehen.
kritik ist zwar böse und worte können verletzen, aber irgendwo will der eine oder andere mit seiner kritik etwas besser machen. ich möchte gerne im moment einiges verbessern, kann ich aber nicht!
ich fühle mich im moment ein bisschen hilflos.
etwa so wie don quixote, der gegen windmühlen kämpft, weil man selbst einfach probleme sieht, die man lösen möchte, wo kein anderer ein problem sieht oder das problem ganz anders sieht.
gibt nen guten film: don juan! da geht es um einen mann in einer psychatrie, der denkt, dass er don juan wäre. der don juan aus dem film schafft es am ende andere mit seiner kraft anzustecken. das würde ich auch gerne tun. anderen meine sichtweise so erklären, dass sie rüberkommt, wie ich das will, nicht verletzend, aber doch verändernd.
wirre gedanken, vielleicht verstehts ja irgendwer.

ps: ich hasse absolut die subjektivität und die eigene wahrnehmung, auch wenn ich beides auf der anderen seite liebe. nennt man wohl hassliebe…

Written by Martin in: feelings |
Jul
27
2007
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knoten

alea iacta est! (der würfel ist gefallen)
vielleicht sollte ich eher schreiben, dass der knoten geplatzt ist und einige steine ins rollen gekommen sind. vielleicht auch eher, dass einige masken gefallen sind, die vorher gar nicht so schlecht aussahen.
vielleicht (am wahrscheinlichsten) sehe ich aber auch einfach den wald vor lauter bäumen nicht und versuche grade trotzdem irgendwie einen ausweg zu finden.

Written by Martin in: feelings |
Apr
20
2007
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wundervolles drk

die letzten acht tage waren neben der arbeit besonders vom drk geprägt: letztes wochenende (freitag, der 13. bis einschließlich sonntag) war ich auf nem gruppenführerlehrgang.
ich habe bestanden. jetzt gehts da demnächst erst mal mit nem technik+sicherheit grundlehrgang weiter.
von montag bis freitag war ich auf einem seminar für fsjler (freiwilliges soziales jahr). ich hatte am anfang doch etwas bedenken, dass ich da vielleicht so überhaupt keinen draht zur gruppe kriege, da die sich alle kennen, aber zum glück war das ne recht offene runde und ich wurde eines besseren belehrt. habe nette neue leute kennengelernt und in der woche ein paar neue sachen gesehen.
unter anderem auch etwas, was mir doch etwas länger zu denken gegeben hat: das kinderhospiz regenbogenland! [link]
ich denke mal, dass die meisten erwachsenen wissen, was ein hospiz ist: eine einrichtung, in der menschen ihre letzten tage auf der erde verbringen können. das sich das leiden manchmal über jahre hinzieht, ist dabei mal ne ganz andere sache. aber die meisten hospize versuchen sich eher an einer lindernden, als an einer heilenden medizin. ist meiner meinung nach dort nicht in ansätzen verkehrt.
allerdings hat so ein hospiz ein schweres problem: geld!
ich versuche das mal so gut zu wiederholen, wie ich kann (verbessert mich, wenn ihr sicher seid): jedes kind darf in einem jahr einen gewissen satz an tagen in einem solchen hospiz bleiben (imho 28 tage) und die krankenkassen geben dafür geld. und zwar so viel, dass pro kind 50 euro am tag ans hospiz gehen. das ist nicht sehr viel. wenn man bedenkt, was für eine menge an personen auf die kinder aufpassen müssen. von schwestern, nem koch, hausmeister etc.
wir haben in münster geld gesammelt. 650 euro sind in etwa zusammengekommen. reicht natürlich lange nicht…
an dieser stelle möchte ich mal die kontonummern des hospizes veröffentlichen:

stadt-sparkasse düsseldorf
kto. 10 330 900
blz 300 501 10

deutsche bank 24 düsseldorf
kto. 6 324 123 60
blz 300 700 24

da ich weiß, dass hier viele leser aus dem sauerland kommen, möchte ich noch ein anderes hospiz erwähnen: kinderhospiz balthasar in olpe. [link]
es ist das älteste kinderhospiz in deutschland. also ihr lokalpatrioten: spendet mal auf folgendes konto:

kinderhospizstiftung balthasar
verwendungszwecke: zustiftung
konto-nr. 19 0 11
blz 370 601 93 (pax bank köln)

bitte schreibt eure vollständige adresse in das feld “verwendungszweck des überweisungsträgers”. ich hoffe ja mal, dass der eine oder andere ein bißchen was gibt. ist echt für nen verdammt guten zweck.

Written by Martin in: feelings,just |
Jan
02
2007
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neues jahr, neues glück?

obwohl das alte jahr im grunde genommen gar nicht schlecht gelaufen ist, so sind mir doch einige wenige dinge über den kopf gewachsen. ich habe versucht das alleine zu bewältigen, aber ich komme da einfach nicht so richtig gegen an. heute habe ich m. das ganze erzählt. das fiel mir gar nicht so leicht, aber es musste mal raus. ich habe einen plan, um mit den schatten der vergangenheit fertig zu werden. ein plan, der heute abgeändert wurde, aber dadurch sicherlich besser wurde. jetzt nehme ich das ruder mal wieder in die hand. lieber agiere ich, als das ich weiterhin passiv neben einem scherbenhaufen stehe…
und um das ganze nicht wieder auf morgen zu verschieben, habe ich heute mit meinem plan begonnen, denn “je schneller, desto besser”…

Written by Martin in: feelings |
Nov
26
2006
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die kleinen sätze

es sind doch wirklich die kleinen sätze, die einem so viel bedeuten. die einem einen ganzen tag entweder retten oder veredeln können. am besten dann noch diese kleinen sätze, die zu einem zeitpunkt ausgesprochen werden, dass sie einem den absoluten auftrieb geben.
zwei beispiele vom wochenende:
während wir grade eine schwere waschmaschine, die man nicht packen konnte, aus dem vierten stock nach unten bringen: “du hast wohl immer gut laune.” – perfekt. auf den satz habe ich ja eigentlich den ganzen tag gewartet…
von m., welcher es am anfang etwas unwohl war bei dem gedanken an zu viel nähe: “ich würde auch gerne mit dir zusammen ziehen!” – noch so ein perfekter satz. danke an alle!

Written by Martin in: feelings |
Sep
29
2006
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the show

the show must go on
queen (1970-24. november 1991)

der text geht übrigens so weiter:
the show must go on
inside my heart is breaking
my make-up may be flaking
but my smile still stays on.

die show muss weitergehen. manchmal muss man einfach lächeln und weitermachen. einfach mal durchhalten, nicht vorher aufgeben, einfach mal mit breitem grinsen in die scheiße greifen…
(wobei der griff ins klo doch sehr optional ist. meistens ist das durchhalten kein griff ins klo, mir fiel nur auf, dass die redewendung da so gut klingt, wenn sie auch nicht unbedingt passt)

Written by Martin in: feelings |

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