Jul
29
2006
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schmerz

warum kann man heutzutage eigentlich nichts mehr ertragen, sondern muss es einfach immer rauslassen?
warum muss man sich keine gedanken über konsequenzen machen?
warum ist es egal, wem man dabei weh tut und vor allem wie vielen?

ist die freie entfaltung wirklich das höchste gut, dass wir haben oder ist es vielleicht doch eher die freiheit?

Written by Martin in: feelings |
Jul
25
2006
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der tag

man sollte den tag nicht vor dem abend verdammen. allerdings auch nicht übermäßig loben…

Written by Martin in: sayings |
Jul
23
2006
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schöner sonntag

von samstag morgen bis sonntag morgen auf einem rettungswagen mitgefahren. war nicht viel los, aber wir wurden strategisch am schlafen gehindert. ein einsatz etwa um elf, ein einsatz um zwei uhr, ein einsatz um vier uhr und ein einsatz um sechs uhr.
was war ich froh, als die schicht vorbei war.
dann ein bißchen geschlafen und schön gegrillt. danach noch ein bißchen mit m. rumgegammelt. war klasse. könnte ich so in etwa wiederholen.

Written by Martin in: just |
Jul
22
2006
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familienfeiern

familienfeiern sind so eine sache. bei der eigenen familie freut man sich natürlich, den einen oder anderen nach langer zeit wiederzusehen. allerdings will man den einen oder anderen auch nicht wiedersehen. oder der anlass ist eine trauerfeier. gibt einige gründe die dagegen sprechen.
familienfeiern bei anderen sind da schon etwas anderes. da kann so vieles passieren. da kann ein langweiliger pastor eine langweilige rede halten, da kann ein langweiliger verwandter eine rede halten, die langweilig ist, weil man die hintergründe nicht kennt, da kann ein langweiliger alleinunterhalter zum tanz aufspielen, da können fremde komische menschen einen zu einem tanz auffordern, den man nie wollte, das kann extrem steif sein, da können einfach die falschen leute rumhängen. aber dafür kann man leuten dort aus dem weg gehen, man kann sich mit leuten unterhalten, die was interessantes zu erzählen haben, was man noch nicht kennt und so weiter.
natürlich können einige der punkte auch bei ner eigenen familienfeier auftreten, aber irgendwie ist man da in einer vertrauteren athmosphäre, in der man solche dinge nicht so gut bemerkt oder sie zumindestens besser ausblenden kann.
naja. eigentlich mag ich familienfeiern, aber auf manchen häufen sich die miesen punkte. bin sicher, die nächste wird wieder anders.

Written by Martin in: just |
Jul
19
2006
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nachtschicht

so. habe von gestern auf heute meine erste nachtschicht bei kostal bestritten. war natürlich unspektakulär. aber es gab zwei tolle punkte. erstens hat m. eine botschaft in meine getränkepulver gesteckt, die mich sehr gefreut hat. danke. zweitens konnte ich mal den sonnenaufgang komplett sehen. keine wolke am himmel. wenn man aus dem tor guckt, sieht man den nordstern, den mond und sonst nur eine farbenpracht. später zog dann ein einzelnes flugzeug über den himmel und sah auch klasse aus.
das einzig merkwürdige ist um sieben ins bett zu gehen und um 14 uhr wieder aufzustehen.

Written by Martin in: feelings,just |
Jul
18
2006
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glück

das glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst,
sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust.
l. n. tolstoi (1828-1910)

Written by Martin in: sayings |
Jul
13
2006
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christoph hardebusch: die trolle

Coverbild

autor: christoph hardebusch
verlag: wilhelm heyne verlag, münchen
© 2006 christoph hardebusch

die trolle ist das erstlingswerk von christoph hardebusch, einem noch jungen schreiber aus meiner heimatstadt. das ist der hauptgrund, dass ich das buch überhaupt gelesen habe, aber ich bin belehrt worden, dass auch ein erstlingswerk sehr gut sein kann.
erst einmal den klappentext:
sie denken, sie kennen alle völker der fantasy? sie haben mit den orks schlachten geschlagen, sind mit den zwergen durch unterirdische gänge geschlichen, haben mit den elfen dämonen besiegt. doch tief in der dunkelheit lauert noch etwas: wesen, die der albtraum zahlloser legenden sind, deren name nur geflüstert werden darf…
dies ist die geschichte der schlagkräftigsten, hässlichsten und geheimnisvollsten geschöpfe der fantasy und zugleich das größte abenteuer aller zeiten – denn dunkle mächte planen, die welt zu unterwerfen. und während menschen und elfen die vorboten des drohenden unheils nicht erkennen, ist es dem trollkrieger druan und seinen kumpanen bestimmt, sich dem bösen entgegenzustellen.
hmmm. der klappentext ist mies. erstens hasse ich jetzt schon “die fantasy”. das klingt genau so scheiße, wie es aussieht. erinnert mich an die fantasy, die so schön hat gekribbelt in meine bauchnabel…
zweitens verheißt der buchrücken, dass da noch zig bücher in dieser serie rauskommen könnten. die dryaden, die nymphen, die gnome, die goblins, die zyklopen, usw. das mag ich nicht. wenn eine serie einige gute bücher hervorgebracht hat, sollte man diese serie auch irgendwann ruhen lassen und sie nicht so ausschlachten, dass sie am ende nicht mehr schön wirkt.
das buch ist innen dann allerdings hervorragend aufgemacht. sowohl dramatis personae, als auch zwei stimmungsvolle karten stechen hervor. die story selbst wirkt zu anfang eher belanglos und einfach. aber immer mehr verdichtet sie sich und gegen ende der story hin gelingen dem autor einige überraschende wendungen. klasse.
in dem buch geht es in erster linie um einige menschen, was bei dem titel eher verwundert. sten cal dabran, einer dieser menschen, lernt die trolle kennen und reist einige zeit mit diesen. in dieser zeit wird erst deutlich, wie anders die trolle sind. dies ist auch die intention des autors: die trolle aus der sicht der menschen darzustellen, um sie dadurch noch geheimnisvoller zu machen. man hat nicht mal das gefühl, dass die trolle einfach nur merkwürdige menschen sind, sondern sie wirken wirklich wie ein anderes volk. auch das finde ich sehr gut gelungen.
das sten mit den trollen noch etwas mehr erlebt, ist klar, aber hier soll ja nicht zu viel verraten werden. alles in allem, kann ich das buch durchaus empfehlen. ist ein netter zeitvertreib. nichts atemberaubendes, nichts solides, aber trotzdem gut und eine willkommene abwechslung.

Written by Martin in: tested |
Jul
11
2006
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what’s your love style?

your love style is storge

storge

for you, love and friendship are almost the same thing
and your love tends to be the enduring, long lasting kind
(you’ve been known to still have connections with exes)
but sometimes your love is not the most passionate
leap before you look, and you’ll find that fire you crave

what’s your love style?
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Written by Martin in: checks |
Jul
10
2006
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last night

letzte nacht nicht gut geschlafen.
habe lange über verdrängungswürdige dinge nachgedacht. tat nicht unbedingt gut, war definitiv nicht schlaffördernd, war aber wohl leider mal dringend notwendig.

Written by Martin in: just |
Jul
07
2006
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aus boogeyman:

ich will hier nicht sein!

boogeyman – der schwarze mann (2005)

Written by Martin in: sayings |

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